Marcus Kerschhaggl zurück an alter Wirkungsstätte

Nach dem ersten bitteren Abgang von Jan Kallabis können wir mit Marcus Kerschhaggl einen alten Bekannten beim FC Puch begrüßen.

Heimkehrer Marcus Kerschhaggl zieht ab sofort seine Torwarthandschuhe wieder im Pucher Waldstadion an!
Wir haben uns die Zeit genommen und haben Marcus einige Fragen im freien Gespräch gestellt.

CH: Marcus es freut uns und mich ganz persönlich das du ab dem Frühjahr wieder zurück bei uns in Puch bist! Wie konnte man dich nach 1 1/2 Saisonen wieder überzeugen „nach Hause“ zu kommen?

MK: Ja es freut mich ebenso wieder bei meinem Heimatverein zu sein!

Es war damals bei meinem Abgang nach der Saison 16/17 eine schwierige Zeit beim FC Puch, nachdem nach langer Zeit der Abstieg aus der Salzburger Liga kam und ein großer Umbruch stattfand. Ich bin damals zum USV Scheffau gewechselt, weil sich dort für den Moment die besten Möglichkeiten für mich geboten haben und dort ein tolles Projekt auf die Beine gestellt wurde. Wir sind am Ende der Saison auch mit dem Meistertitel souverän aufgestiegen und das war natürlich auch toll für das Team und mich, dass sich die harte Arbeit ausgezahlt hat. Und nun ist für mich die Zeit gekommen meinen Heimatverein so gut wie möglich zu unterstützen. Es hat sich einiges beim FC getan und es wird wieder in die richtige Richtung gearbeitet. Das war natürlich einer meiner Beweggründe und zum anderen habe ich hier auch zum Fußball spielen begonnen und wie es so schön heißt „dahoam is dahoam“ und da fühlt man sich doch am wohlsten.

CH: Ja das stimmt, es hat sich wirklich viel getan sowohl bei der Kampfmannschaft als auch bei der 1B. In welcher Mannschaft wird man dich als Torwart dann spielen sehen?

MK: Das ist eine gute Frage. Natürlich ist der Anspruch an einen selbst immer das Beste aus sich heraus zu holen, aber im Endeffekt entscheiden die Trainer wer spielt und das ist auch gut so. Wenn ich die Chance bekommen sollte, für den FC in der Salzburg Liga zu spielen, würde mich das natürlich mit Stolz erfüllen. Sollte das nicht der Fall sein – Puch hat ja bereits 2 gute Tormänner – dann werde ich natürlich bei der 1B Mannschaft alles geben.

CH: Jetzt einige persönlich Fragen zu dir; Du bist ja ein Typ Mensch, dem das Miteinander und das zwischenmenschliche in der Mannschaft sehr wichtig ist. Solch emotionale Spielertypen sind ja eher untypisch für die Torwartposition oder?

MK: Ich bin ein umgänglicher Mensch, denke ich, und Fußball ist ein Mannschaftssport. Ich bin da einfach der Meinung, dass es auch mal wichtig ist nach dem Training oder den Spielen gemeinsam in die Kantine zu gehen und mit den Teamkameraden ein kleines Bier oder Spezi zu trinken. Das fördert die Teammoral und lässt auch die Truppe zusammenwachsen, was im Endeffekt auch zu besseren Leistungen führt.

Ich ziehe, was das Emotionale angeht, einfach meine Linie durch und versuche mir selbst treu zu bleiben. Von mir kann jeder Teamkollege alles haben und ich werde jeden so gut es geht unterstützen, aber was auch jeder weiß ist, dass wenn etwas nicht in Ordnung ist, ich es jedem direkt ins Gesicht sage was das Problem ist. Das weiß dann aber auch mein Gegenüber,das da nicht mit mir zum Spaßen ist.

CH: Danke für das Gespräch und den Einblick zu deiner Einstellung!

 

Info: Das Gespräch wurde gekürzt.